Der Zyklon „Harry“ (oft auch als „Dirty Harry“ bezeichnet) suchte Malta in der dritten Januarwoche 2026 heim. Das Unwetter erreichte seinen Höhepunkt zwischen dem 20. und 23. Januar 2026.


Der Zyklon „Harry“ (oft auch als „Dirty Harry“ bezeichnet) suchte Malta in der dritten Januarwoche 2026 heim. Das Unwetter erreichte seinen Höhepunkt zwischen dem 20. und 23. Januar 2026.

gestern haben wir kurzfristig beschlossen Italien zu verlassen. Die Wettervorhersage sieht nicht gut aus. Die angekündigten Winde werden sich wohl schlimmer entwickeln als gedacht und wir wollen noch vor dem Sturm nach Malta kommen, denn danach werden wir wohl für die nächsten Wochen kein Wetterfenster mehr haben.

Was wir so alles erlebt haben

Vorgestern haben wir die Marina in Taranto verlassen und sind 2 Nächte durchgefahren. Ziel, die Bucht von Siracusa. Dort kann man vor der Stadt und der herrlichen Halbinsel von Ortiga frei ankern und ist im Grund genommen vor allen Wind- und Wellenrichtungen geschützt.

Auf der Suche nach Schutz vor südlichen Winden und hohen Wellen sind wir in eine kleine Marina in Taranto gefahren. Taranto befindet sich als größte Stadt von Apulien nördlichen Ende des italienischen Stielfelabsatz.

Heute haben wir einen Ausflug mit dem Mietauto von St. Maria di Leucca in Apulien nach Otranto gemacht.

Nach einer Nachtfahrt von Othoni nach Italien ankern wir kurz von der Einfahrt zur Marina Santa Maria die Leuca um dann im Hellen in die Marina einzufahren. Ankerplatz und Marina sind sicher denn wir erwarten schlechtes Wetter in den nächsten Tagen.

An der Bucht gibt es eine Kleinstadt, Kassiopi, die sich überraschenderweise als sehr symphatisch herausgestellt hat. Viele Einkaufsmöglichkeiten, sehr sauber, in der Nachsaison auch nicht überlaufen und trotz dem touristischen Korfu hat die Stadt ihren Charme erhalten.

Auf dem Beach ist ein natürliches Schwimmbecken was diese Bucht interessant für Familien mit kleinen Kindern macht.

Auf unserem Weg in die Adria sind wir nun am nordwestlichsten Punkt von Griechenland angekommen. Die kleine Insel Othonoi, die von vielen Seglern als Absprung genutzt wird um auf dem kürzesten Weg über die Adria nach Italien zu gelangen, wird unser Absprung nach Montenegro. Die Vorhersage sieht gut aus so daß wir voraussichtlich morgen mit Südwind rechnen können. Wir freuen uns auf einen langen Segeltörn von ca. 160 nm.