besetzte Mooring

15. März 2026

.….und da fra­gen sich die Leu­te was wir so den gan­zen Tag machen ?

Heu­te Mor­gen haben wir beschlos­sen wie­der an die Moo­ring in Sli­e­ma zu ver­le­gen da der Wind wie­der aus der für Mal­ta ungüns­tigs­ten Rich­tung kommt wir aber wegen Zahn­arzt­ter­mi­nen von Andrea in der Erreich­bar­keit einer zuver­läs­si­gen Bus­ver­bin­dung blei­ben wol­len.

Nach einer unspek­ta­ku­lä­ren Fahrt nach Sli­e­ma, ca. 8,5 nm von der St. Pawl’s Bay ent­fernt kom­men wir ins Moo­ring­feld und bekom­men per Whats­App die Nach­richt von Jay, das unse­re Moo­ring belegt ist. Also machen wir erst­mal an irgend­ei­ner Ton­ne im Fahr­was­ser der vie­len Fäh­ren fest. Jay dis­ku­tiert wâh­rend­des­sen mit dem ver­ant­wort­li­chem auf dem Boot was da nicht hin gehört. Es han­delt sich dabei um den Kata­ma­ran SY Moon der angeb­lich mit Maschi­nen­scha­den und nur einem lau­fen­den Motor mor­gens dort fest­ge­macht hat.
Der Skip­per wei­gert sich auf Grund des Win­des und der Wel­len sowie sei­ner ein­ge­schränk­ten manô­verier­fä­hig­keit den Platz zu ver­las­sen.

Da wir nicht im Fahr­was­ser blei­ben kön­nen posi­tio­nie­ren wir die Be Hap­py in dem engen Moo­ring­feld um und gehen erst­mal zwi­schen 2 ros­ti­ge alte Ton­nen. Das war bei 20kn Sei­ten­wind in dem engen Platz gar nicht so ein­fach und ohne Hil­fe von Jay in sei­nem Ding­hy gar nicht zu schaf­fen.
Es folgt also, unser Ding­hy ins Was­ser ‚ein kur­zes hef­ti­ges Wort­ge­fecht mit dem Skip­per der SY Moon. Er folgt schließ­lich mei­nem drin­gen­den Vor­schlag, daß wir sein Boot trotz Maschi­nen­scha­den an die 2 ros­ti­gen Ton­nen bin­den und anschlie­ßend unse­re Be Hap­py an unse­re von Phil zuge­sag­te Moo­ring ver­ho­len.
Ein­fa­cher gesagt als getan. Der Skip­per der SY Moon erweist sich als völ­lig inkom­pe­tent und ist nicht in der Lage ver­ant­wort­lich sein Boot zu füh­ren. Mit viel Mühe gelingt es schließ­lich Jay und mir mit 2 Ding­hys den klei­nen Kat durchs Moo­ring­feld zu bug­sie­ren and an die ros­ti­gen Ton­nen zu bin­den.
Nun nur noch gera­de unser Ding­hy wie­der an die Davids und die Be Hap­py umpar­ken.

End­lich haben wir uns alle ein “Anker-” bzw. “Mooring”-Bier ver­dient.

In einer Stun­de geht bereits die Son­ne unter, der Tag ist gelau­fen und wir haben nur mal kurz die Bucht gewech­selt. Soviel zu dem wie wir so die Tage ver­brin­gen.

16. März 2026

Als wir uns früh mor­gens zu Andrea’s Zahn­arzt­ter­min auf­ma­chen sehen wir daß die SY Moon ver­schwun­den ist. Schein­bart war der Maschi­nen­scha­den nur eine gelo­ge­ne Aus­re­de weil er nicht umpar­ken woll­te. Was es doch für Idio­ten auf dem Was­ser gibt.

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